Die österreichische Literatur ist ein Teil der deutschsprachigen Literatur. Sie bezeichnet einerseits den Literaturbetrieb in der Republik Österreich und dessen Vorgängerstaatsformen, andererseits die Werke österreichischer Autoren, sowie von Autoren mit ausgeprägtem Österreichbezug. Schriftsteller der österreichischen Monarchie vor November 1918 spielen in der österreichischen Literatur eine bedeutende Rolle, allerdings ist in Einzelfällen die Abgrenzung zu anderen Literaturen schwierig.
Vor der Gründung der Republik Deutschösterreich im Jahr 1918 wird der Begriff „österreichische Literatur“ im Wesentlichen auf Deutsch schreibende Autoren angewandt, die in der Habsburgermonarchie geboren wurden und/oder dort ihren Lebensmittelpunkt hatten. Da viele dieser Autoren jedoch außerhalb des heutigen österreichischen Staatsgebiets lebten und aus den deutschsprachigen Gebieten etwa in Böhmen, Ungarn, Galizien, der Bukowina oder Siebenbürgen stammten, kann die Bezeichnung „österreichisch“ mitunter Missverständnisse hervorrufen, die das Attribut „altösterreichisch“ vermeidet. In aller Regel gilt für den Begriff der österreichischen Literatur die Sozialisation und nicht die Abstammung als wichtigstes Definitionselement.
Quelle: Wikipedia